Ärzte enthüllen: Was der Verzehr von Erdnüssen wirklich bewirkt...

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Publicado em 28 de maio de 2026
Ärzte enthüllen die Auswirkungen des Erdnusskonsums.
Die Erdnuss, eine ursprünglich aus Südamerika stammende Samenart, wird heute in vielen Regionen der Welt angebaut und verzehrt.
In Brasilien ist sie sehr beliebt und ein zentraler Bestandteil traditioneller Rezepte wie Paçoca, Pé-de-moleque und verschiedener Kuchen, abgesehen davon, dass sie sehr nahrhaft ist.
Doch neben ihrem Geschmack birgt die Erdnuss überraschende Fakten und gesundheitliche Auswirkungen, die vielen Menschen unbekannt sind.
Daher ist es wichtig, sowohl die Vorteile als auch die möglichen Risiken ihres Verzehrs zu kennen.
Vorteile des Erdnusskonsums
Erdnüsse sind reich an Proteinen, gesunden Fetten, Vitaminen (A, B6, E) und Mineralien wie Phosphor, Kalzium und Eisen.
Sie liefern auch Lecithin, Aminosäuren, Carotin und Cholin – essenzielle Substanzen für den Körper.
Studien deuten darauf hin, dass Erdnüsse helfen können, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, den Cholesterinspiegel zu senken, den Stoffwechsel zu fördern und zu einem gesünderen Leben beizutragen.
Hilft, das Sättigungsgefühl zu verlängern
Einige Erdnüsse oder Erdnussbutter zum Frühstück erhöhen das Sättigungsgefühl und helfen so, den Hunger zu kontrollieren und die Nahrungsaufnahme über den Tag hinweg zu reduzieren.
Ernährungswissenschaftler empfehlen kleine Portionen, um den Appetit unter Kontrolle zu halten, ohne Mahlzeiten auszulassen.
Stabilisierung des Blutzuckerspiegels
Der Ersatz von rotem Fleisch durch Erdnüsse in der Ernährung kann das Diabetesrisiko um bis zu 21 % senken, da sie die Kohlenhydratabsorption verlangsamen.
Der Verzehr einiger Erdnüsse am Morgen hilft, schnelle Glukosespitzen zu vermeiden und erhöht das Sättigungsgefühl.
Reduzierung des Risikos für Darmkrebs
Forschungen zeigen, dass Frauen, die mindestens zweimal pro Woche Erdnüsse konsumieren, ein um 58 % geringeres Risiko für Darmkrebs haben.
Bei Männern beträgt die Reduzierung 27 %. Dieser Effekt wird der Folsäure und anderen Substanzen mit krebshemmendem Potenzial zugeschrieben, die in Erdnüssen enthalten sind.
Vorbeugung von Gallensteinen
Regelmäßiger Erdnusskonsum kann das Risiko der Gallensteinbildung verringern, möglicherweise aufgrund seiner cholesterinsenkenden Wirkung.
Weitere Studien sind noch erforderlich, um diesen Zusammenhang vollständig zu bestätigen.
Vorsichtsmaßnahmen beim Verzehr von gekochten Erdnüssen
- Nicht im Übermaß verzehren: Mehr als 50 g pro Tag können zu Gewichtszunahme und Verdauungsproblemen führen.
- Bei Hunger vermeiden: Erdnüsse sind ölig und können Krämpfe verursachen, wenn sie auf nüchternen Magen verzehrt werden.
- Keine verschimmelten Erdnüsse essen: Sie enthalten Aflatoxin, eine stark krebserregende Substanz.
- Vorsicht bei der Einnahme von Antikoagulanzien: Das in Erdnüssen enthaltene Vitamin E kann die Blutgerinnung beeinflussen.
Wer Erdnüsse meiden sollte
Personen mit Erdnussallergie
Eine Erdnussallergie ist schwerwiegend. Schon kleine Mengen können Folgendes verursachen:
- Nesselausschlag und Juckreiz;
- Atembeschwerden und Halsschwellung;
- Schwindel und Blutdruckabfall;
- Anaphylaktischer Schock, potenziell tödlich.
Bei bekannter Allergie müssen Erdnüsse vollständig aus der Ernährung gestrichen werden.
Personen mit Gicht oder hohem Harnsäurespiegel
Obwohl Erdnüsse weniger purinreich als rotes Fleisch sind, enthalten sie pflanzliches Protein, das den Harnsäurespiegel erhöhen und Gichtanfälle auslösen kann.
Sie können in kleinen Mengen verzehrt werden, jedoch niemals während eines Anfalls.
Personen mit empfindlicher Verdauung
Selbst gekochte Erdnüsse können Unwohlsein, Blähungen und Völlegefühl verursachen. Besondere Vorsicht ist geboten bei:
- Älteren Menschen;
- Kindern unter 2 Jahren;
- Personen in der Genesungsphase nach Krankheiten;
- Personen mit empfindlicher Verdauung oder häufigen Blähungen.
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