Im Garten: Eine schleimige, rötliche Kreatur mit widerlichem Geruch – der Schock war groß, als sich herausstellte, was es war

Im Garten: Eine schleimige, rötliche Kreatur mit widerlichem Geruch – der Schock war groß, als sich herausstellte, was es war

Imagem: Reprodução

Por Ana

Publicado em 24 de março de 2026

Der als „Teufelsfinger“ bekannte Pilz stammt ursprünglich aus Australien und löst bei Erstentdeckung oft Panik aus.

Ein ungewöhnlicher Vorfall verwandelte eine einfache Gartenarbeit in einen Moment des puren Schreckens. 

Als eine Bewohnerin in ihrem Garten die Blumen gießen wollte, stieß sie auf eine schleimige, rötliche Kreatur mit einem starken Geruch nach verwesendem Fleisch. 

Der erste Eindruck war, dass es sich um etwas Gefährliches oder sogar Unbekanntes handelte – doch in Wahrheit war der „Eindringling“ ein seltener und unheimlicher Pilz: Anthurus archeri, umgangssprachlich als „Teufelsfinger“ bekannt.

Schreckliche Erscheinung im Garten

Der Anblick war beeindruckend. Der Pilz, dessen Aussehen an rote, schleimbedeckte Tentakel erinnerte, verströmte einen intensiven Geruch, der an Aas erinnerte. 

„Im ersten Moment dachte ich, es sei eine riesige Larve oder irgendein seltsames Wesen. Mein Herz raste“, berichtete die Bewohnerin, die sogar im Internet recherchierte, um zu verstehen, was sie da gefunden hatte.

Als sie nach „roter, schleimiger Pilz mit Verwesungsgeruch“ suchte, stellte sie fest, dass es sich weder um ein Tier noch um eine Bedrohung handelte, sondern um einen in Brasilien eher seltenen Pilz.

„Teufelsfinger“: Ein unerwarteter Besucher

Laut Experten ist Anthurus archeri ein Pilz, der ursprünglich aus Australien und Tasmanien stammt, sich aber in verschiedene Teile der Welt ausgebreitet hat. 

Anfangs präsentiert er sich als weißes „Ei“. Im Laufe der Tage öffnet er sich und entlässt rötliche Tentakel, die an Finger oder Krallen erinnern, wobei er einen starken Geruch absondert, um Fliegen anzulocken – diese sind für die Verbreitung seiner Sporen verantwortlich.

Aufgrund seines ungewöhnlichen Aussehens und des intensiven Geruchs verwechseln viele Menschen den Pilz mit Tierresten oder sogar mit etwas Übernatürlichem. 

In einigen Fällen wurden sogar Polizei und Feuerwehr gerufen. Es handelt sich jedoch um ein natürliches und harmloses Phänomen.

Ein natürliches, aber beeindruckendes Phänomen

„Es ist ein Beispiel dafür, wie überraschend – und manchmal beängstigend – die Natur sein kann“, so Mykologen. 

Nach der Entdeckung beschloss die Bewohnerin, das Beet, in dem der Pilz aufgetaucht war, zu meiden. 

„Ich rühre es lieber nicht an. Es soll dort bleiben. Schließlich ist es besser, das ‚Geschenk des Teufels‘ nicht zu provozieren“, scherzte sie.

Anthurus archeri stellt keine direkte Gesundheitsgefahr dar, sollte aber mit Vorsicht und vorzugsweise mit Handschuhen gehandhabt werden, da er bei empfindlichen Personen Reizungen verursachen kann.

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